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Shopify vs. WooCommerce vs. Shopware: Der ultimative Guide für den besten Onlineshop

Shopify vs. WooCommerce vs. Shopware: Der ultimative Guide für den besten Onlineshop

Der österreichische E-Commerce boomt, doch welches Shopsystem ist 2025 die beste Wahl für Ihr Geschäft? Dieser Guide geht über oberflächliche Vergleiche hinaus und zeigt Ihnen, wie Shopify, WooCommerce und Shopware im direkten Vergleich abschneiden. Dabei berücksichtigen wir nicht nur Funktionen und Kosten, sondern auch zentrale Erfolgsfaktoren für Österreich wie Zahlungsarten (EPS, Klarna, SEPA), die Anbindung an die Österreichische Post und die Einhaltung der DSGVO.

E-Commerce in Österreich 2025: Ihre Chancen

Der österreichische Onlinehandel wächst rasant. Schon heute geben Österreicher im Schnitt über 1.200 € pro Jahr online aus – Tendenz steigend. Für Unternehmen ist ein professioneller Onlineshop längst keine Option mehr, sondern ein Muss.

Doch bevor Sie Ihr erstes Produkt verkaufen, steht die wichtigste Entscheidung an: Welches Shopsystem passt zu Ihrem Unternehmen? Die Wahl beeinflusst nicht nur die Technik, sondern auch Kosten, Wachstumsmöglichkeiten, rechtliche Sicherheit, Marketingeffizienz und letztlich Ihren Geschäftserfolg.

Drei Systeme dominieren den Markt in Österreich:

  • Shopify – der weltweit führende SaaS-Anbieter, ideal für einen schnellen und einfachen Start.
  • WooCommerce – das flexible Open-Source-System auf WordPress-Basis mit grenzenloser Anpassbarkeit.
  • Shopware – die moderne, in Deutschland entwickelte Lösung mit Fokus auf Europa und starke B2B-Funktionalität.
Eine stilisierte 3D-Illustration zum Thema E-Commerce. Im Zentrum steht ein Computermonitor, aus dem ein Geschäft mit einer orange-weiß gestreiften Markise herausragt. Davor befinden sich eine Tastatur, bunte Einkaufstaschen, eine Kamera und verschiedene dekorative Elemente auf einem hellvioletten Hintergrund.

SaaS oder Open Source: Mieten oder Bauen?

Bevor man die drei Systeme direkt vergleicht, steht die Grundsatzentscheidung an: Shopify (SaaS) vs. WooCommerce/Shopware (Open Source). Es geht nicht primär darum, welche Marke besser ist, sondern welches Geschäftsmodell am besten zu den Ressourcen, Zielen und der Risikobereitschaft Ihres Unternehmens passt.

Die Wahl zwischen Shopify auf der einen und WooCommerce sowie Shopware auf der anderen Seite ist im Kern eine Entscheidung zwischen "Mieten" und "Bauen".

Shopify: Einfach starten ohne Technikaufwand

Shopify läst sich mit einem gemietetem Laden im Einkaufszentrum vergleichen: Sie zahlen eine monatliche Gebühr und erhalten dafür eine schlüsselfertige Lösung, bei der sich der Vermieter um alles kümmert – Infrastruktur (Hosting), Sicherheit, Wartung, Instandhaltung und grundlegenden Support.

Vorteile:
• Shop in wenigen Tagen online
• Hohe Sicherheit, keine Wartungsarbeit
• 24/7-Support und 99,9 % Verfügbarkeit
Nachteile:
• Monatliche Kosten + Transaktionsgebühren bei Fremd-Zahlungsanbietern
• Eingeschränkte Anpassbarkeit in einem geschlossenen System


Unser Tipp: Shopify ist optimal für Händler, die sich auf Vertrieb und Marketing konzentrieren wollen. WooCommerce und Shopware lohnen sich, wenn Ihr Vorteil in Individualität und Kontrolle liegt.

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Shopify, WooCommerce & Shopware im Vergleich für Österreich

Während Shopify einem schlüsselfertigen Geschäft entspricht, das sofort eröffnet werden kann, sind WooCommerce und Shopware klassische Vertreter des Open-Source-Modells. Dieses lässt sich mit dem Kauf eines Grundstücks vergleichen, auf dem Sie Ihr Geschäftshaus selbst errichten. Die Software ist im Kern kostenlos, doch Sie tragen die volle Verantwortung für Hosting, Sicherheit, rechtliche Konformität, Design und laufende Instandhaltung.

Vorteile (WooCommerce & Shopware / Open Source):
• Maximale Flexibilität und volle Kontrolle
• Grenzenlose Möglichkeiten zur individuellen Anpassung
• Volle Datenhoheit
• Keine plattformeigenen Transaktionsgebühren
Nachteile:
• Hohe technische Eigenverantwortung (insbesondere Sicherheit)
• Zusätzliche Kosten für Hosting, Plugins und Dienstleistungen
• „Kostenlos“ nur im Kern – Gesamtaufwand oft deutlich höher
• Umsetzung komplexer und zeitaufwändiger

Eine junge, konzentrierte Designerin mit Brille und Dutt sitzt in ihrem Atelier an einem Holzschreibtisch. Sie arbeitet mit einem digitalen Stift an einem Grafiktablett. Auf dem Computermonitor vor ihr ist eine detailreiche, florale Illustration zu sehen. Der kreative Arbeitsplatz ist von Stiften und Pinseln umgeben.

Die plattformen im direkten Vergleich

Nachdem die strategische Entscheidung geklärt ist, folgt der Vergleich der drei Systeme anhand der wichtigsten Kriterien für österreichische Unternehmen.

Einrichtung & Benutzerfreundlichkeit

  • Shopify: klarer Sieger – in wenigen Tagen startklar, keine Technikkenntnisse nötig.
  • WooCommerce: erfordert WordPress-Erfahrung, komplexere Einrichtung.
  • Shopware: aufwendiges Setup, aber moderne, intuitive Oberfläche.

Design, Flexibilität & Kundenerlebnis

  • Shopify: hochwertige Themes, eingeschränkte Anpassung.
  • WooCommerce: grenzenlose Gestaltungsfreiheit dank WordPress-Ökosystem.
  • Shopware: stark in Storytelling und „Erlebniswelten“ für Marken.

Funktionen & Erweiterbarkeit

  • Shopify: starke Basis, viele Zusatzfunktionen kostenpflichtig.
  • WooCommerce: durch Plugins fast unbegrenzt erweiterbar, aber Qualitätsunterschiede.
  • Shopware: umfangreicher Funktionsumfang, besonders stark in Schnittstellen (ERP, CRM).

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Eine Frau in einem grauen Strickpullover hält ein Smartphone in der Hand und durchstöbert eine Online-Shopping-Seite für Mode. Neben ihr steht eine graue Tasse mit Kaffee. Der Hintergrund ist unscharf und von warmen, goldenen Lichtern (Bokeh) erhellt, was eine gemütliche und entspannte Stimmung vermittelt.

Gesamtkosten (Total Cost of Ownership – TCO)

Die Anschaffungsfrage ist zentral: Zwar erscheint Open‑Source-Software zunächst „kostenlos“, sie birgt jedoch versteckte Kosten. Ein realistischer Vergleich der Gesamtkosten im ersten Jahr ist daher entscheidend.

  • Shopify bietet Transparenz: Monatliche Grundgebühren kombiniert mit App- und Transaktionskosten sind klar kalkulierbar.
  • WooCommerce und Shopware Community Edition sind zwar lizenzfrei, erzeugen aber laufende Kosten für Hosting, Themes, Plugins, Entwicklung und Support. Die kommerziellen Shopware-Pläne (Rise, Evolve, Beyond) enthalten Supportpakete, sind jedoch deutlich teurer.
Die "kostenlose" Software ist nur die Spitze des Eisbergs.

Die folgende Tabelle zeigt die geschätzten Gesamtkosten im ersten Jahr für ein typisches österreichisches KMU mit einem Jahresumsatz von 100.000 €, basierend auf aktuellen Preisen (Sommer 2025):

Tabelle: Realistische Gesamtkosten (TCO) im ersten Jahr für ein typisches österreichisches KMU, 2025

Kostenpunkt Shopify (Plan "Shopify") WooCommerce (Self-Hosted) Shopware (Community Edition)
Plattform-Grundgebühr p.a. 1.260 € (105 €/Monat) 0 € 0 €
Transaktionsgebühren (bei 100k € Umsatz) ca. 1.900 € (bei Fremd-Zahlung) 0 € (nur Gebühren Dritter) 0 € (nur Gebühren Dritter)
Hosting & Domain p.a. Inklusive ca. 600 € ca. 600 €
Premium Theme (einmalig) ca. 250 € ca. 80 € ca. 200 €
Essenzielle Plugins p.a. ca. 360 € ca. 250 € ca. 300 €
Einrichtung & Design (Agentur) ca. 3.000–5.000 € ca. 5.000–8.000 € ca. 6.000–10.000 €
Laufende Wartung & Support p.a. Inklusive (Basis-Support) ca. 1.500 € ca. 1.800 €
Geschätzte Gesamtkosten im 1. Jahr ca. 6.800–8.800 € ca. 7.400–10.400 € ca. 8.900–12.900 €

Marketing & SEO

  • Shopify: solide SEO-Basis, schnelle Infrastruktur, gute Social-Commerce-Integration (Google, Meta, TikTok, Pinterest).
  • WooCommerce: maximale SEO-Freiheit dank WordPress, sehr stark für Content-Marketing, erfordert aber technisches Know-how und gutes Hosting.
  • Shopware: starke SEO-Funktionen ab Werk, Erlebniswelten verbinden Shop & Content – ideal für Marken im DACH-Raum.

B2B-Fähigkeiten

  • Shopify: Basisfunktionen via Apps, erweiterte B2B-Features nur in höheren Plänen.
  • WooCommerce: flexibel durch Erweiterungen (Preislogik, Kataloge, ERP/CRM), aber konfigurationsintensiv.
  • Shopware: tief integrierte B2B-Funktionen (Preislisten, Workflows, Schnellbestellung), besonders stark in kommerziellen Editionen.
Ein sympathischer Mann mittleren Alters mit Brille und grau meliertem Bart lächelt freundlich in die Kamera. Er sitzt in seinem Büro oder Lager, im unscharfen Hintergrund sind Regale mit Versandkartons zu sehen, was auf ein Online-Geschäft hindeutet.

Was in Österreich wirklich zählt: Lokale Anforderungen

Der Erfolg eines Onlineshops hängt maßgeblich davon ab, wie gut er die spezifischen Erwartungen des lokalen Marktes erfüllt.

Zahlungsarten

Die angebotenen Zahlungsarten sind einer der größten Hebel für die Konversionsrate. Kunden wollen vor allem: EPS-Überweisung, Klarna (Kauf auf Rechnung) und SEPA-Lastschrift.
  • Shopify: EPS & Klarna integriert, SEPA-Lastschrift fehlt.
  • WooCommerce/Shopware: alle drei Methoden via Plugins verfügbar.
Österreichische Kunden haben beim Bezahlen deutliche Vorlieben.

Versand & Logistik

Eine direkte Anbindung an die Österreichische Post ist entscheidend.
  • Shopify: nur über Drittanbieter-Apps.
  • WooCommerce & Shopware: gute Plugins & Multi-Carrier-Lösungen verfügbar.

Recht & DSGVO

Neben Technik und Kosten ist auch die rechtliche Absicherung entscheidend – insbesondere die Einhaltung der DSGVO, die für jeden Händler existenziell ist.
  • Shopify: komplex, da Datenübertragung außerhalb der EU.
  • WooCommerce: volle Kontrolle mit EU-Hosting, aber Eigenverantwortung.
  • Shopware: in Deutschland entwickelt, mit EU-Hosting rechtlich am saubersten.
Die Einhaltung der DSGVO ist für jeden Händler in Österreich existenziell.
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Szenarien & Empfehlungen – welche Plattform für Ihr Geschäftsziel?

Die richtige Wahl hängt immer von den individuellen Zielen, Ressourcen und der Komplexität Ihres Geschäftsmodells ab.

Szenario Empfehlung
Start-ups & Einzelunternehmer Shopify – schneller Start, unkompliziert, keine Technikkenntnisse nötig
Etablierte KMU mit Wachstum WooCommerce (wenn WordPress bereits vorhanden) oder Shopware (für einen Neustart).
Agenturunterstützung dringend empfohlen.
B2B-Händler & Enterprise-Kunden Shopware – ausgelegt für komplexe B2B-Strukturen, Preislisten & Vertriebsnetze
Nahaufnahme einer Person, die an einem Holztisch sitzt und auf einem Laptop in einem Online-Shop für Mode und Möbel stöbert. Die Hände der Person liegen auf der Tastatur. Im unscharfen Hintergrund stehen eine Kaffeetasse und ein Wasserglas.

Ihr Weg zum erfolgreichen Onlineshop

Das Shopsystem ist nur das Fundament – Erfolg hängt von der Umsetzung ab. Setzen Sie auf geprüfte E-Commerce-Agenturen, statt teure Experimente mit Eigenbau zu riskieren.

Unser Tipp: Holen Sie sich kostenlose Angebote von zertifizierten Spezialisten und vergleichen Sie Leistungen und Preise. So finden Sie die perfekte Lösung für Ihr Geschäftsmodell.

Setzen Sie auf geprüfte Experten statt auf teure Experimente.

FAQ: Häufige Fragen zu Shopsystemen

Welches System ist am besten für Einsteiger?

Shopify – schnell, sicher, ohne Technikaufwand.
Welches bietet die meiste Flexibilität?
WooCommerce – dank WordPress nahezu grenzenlos.
Beste Lösung für B2B?
Shopware – speziell für komplexe B2B-Anforderungen entwickelt.
Sind Open-Source-Systeme wirklich kostenlos?
Nein – Software ja, aber Kosten für Hosting, Plugins, Einrichtung und Wartung fallen an.
Welche Zahlungsarten sind Pflicht in Österreich?
EPS, Klarna und SEPA-Lastschrift – alles andere ist Kür.

Zusammenfassung

Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Kriterien für österreichische Händler in einer kompakten Tabelle zusammengefasst.

Kriterium Shopify WooCommerce Shopware
Einrichtung & Benutzerfreundlichkeit Klarer Sieger – in wenigen Tagen startklar, keine Technikkenntnisse nötig Erfordert WordPress-Erfahrung, komplexere Einrichtung Aufwendiges Setup, aber moderne, intuitive Oberfläche
Design & Kundenerlebnis Hochwertige Themes, eingeschränkte Anpassung Grenzenlose Gestaltungsfreiheit dank WordPress-Ökosystem Stark in Storytelling und „Erlebniswelten“ für Marken
Funktionen & Erweiterbarkeit Starke Basis, viele Zusatzfunktionen kostenpflichtig Nahezu unbegrenzt erweiterbar, aber Qualitätsunterschiede bei Plugins Sehr umfangreich, besonders stark in Schnittstellen (ERP, CRM)
Gesamtkosten (1. Jahr, 100k € Umsatz) ca. 6.800–8.800 € ca. 7.400–10.400 € ca. 8.900–12.900 €
Marketing & SEO Solide SEO-Basis, schnelle Infrastruktur, Social-Commerce integriert Maximale SEO-Freiheit, sehr stark für Content-Marketing, erfordert Know-how SEO-Funktionen ab Werk, Erlebniswelten für Content & Markenaufbau
B2B-Fähigkeiten Basisfunktionen via Apps, volle Features erst in höheren Plänen Flexibel durch Erweiterungen (Preislogik, Kataloge, ERP/CRM), konfigurationsintensiv Tief integrierte B2B-Funktionen (Preislisten, Workflows, Schnellbestellung)
Zahlungsarten (Österreich) EPS & Klarna integriert, SEPA-Lastschrift fehlt Alle Methoden via Plugins verfügbar Alle Methoden via Plugins verfügbar
Versand & Logistik Nur über Drittanbieter-Apps an die Österreichische Post Sehr gute Plugins & Multi-Carrier-Lösungen Sehr gute Plugins & Multi-Carrier-Lösungen
Recht & DSGVO Komplex, da Datenübertragung außerhalb der EU Volle Kontrolle mit EU-Hosting, aber Eigenverantwortung In Deutschland entwickelt, mit EU-Hosting rechtlich am saubersten

Wir unterstützen Sie

Der Aufbau eines erfolgreichen Onlineshops ist mehr als nur eine technische Entscheidung – es ist eine strategische Weichenstellung für die Zukunft Ihres Unternehmens. Ob Sie gerade erst starten oder Ihr bestehendes Geschäft professionalisieren möchten, die Wahl des passenden Systems ist entscheidend für Effizienz, Wachstum und Rechtssicherheit.

Damit Sie sich nicht allein durch unzählige Angebote und Agenturen kämpfen müssen, unterstützten wir Sie bei Gecheckt.at. Wir verbinden Sie kostenlos und unverbindlich mit geprüften E-Commerce-Profis in Österreich. So erhalten Sie in kurzer Zeit maßgeschneiderte Angebote und können sicher die richtige Wahl treffen.

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