Nach dem Hausbau musste der Aushub weg und das Grundstück neu modelliert werden. Vorne wurde Granitpflaster verlegt, hinten Rasen angesät. Die Einfahrt sieht jetzt ganz anders aus.
Die alte Kirschlorbeerhecke wurde entfernt und durch eine Hainbuche ersetzt, dazu gab es einen kleinen Sitzplatz an der Südseite. Den nutzen wir inzwischen fast jeden Abend.
Unser Rasen war mehr Moos als Gras und stand nach Regen ewig unter Wasser. Ein Gartenbauer hat die Fläche abgetragen, an der Hauswand eine Drainage gelegt und Rollrasen aufgebracht. Seitdem steht dort kein Wasser mehr.
Das hängt vom Umfang ab. Rasen, Beete und eine Hecke sind bei einem durchschnittlichen Hausgarten oft in wenigen Tagen erledigt. Kommen Terrasse, Wege, Mauern oder Geländemodellierung dazu, sind es eher zwei bis vier Wochen. Zusätzliche Zeit brauchen Lieferzeiten für Naturstein und schlechtes Wetter, denn bei anhaltendem Regen oder Frost ruhen Erd- und Pflasterarbeiten. Lassen Sie sich vom Betrieb einen Zeitplan nennen.
Das hängt vom Bundesland und der Gemeinde ab. Häufig bewilligungs- oder anzeigepflichtig sind Stützmauern und Einfriedungen ab einer bestimmten Höhe, größere Geländeveränderungen, Schwimmteiche und Pools sowie das Fällen geschützter Bäume (Baumschutzverordnung). Fragen Sie vor Baubeginn beim Bauamt Ihrer Gemeinde nach. Viele Betriebe kennen die örtlichen Vorgaben und klären Unsicherheiten mit Ihnen ab.
Zuerst kommen Erdarbeiten und Geländemodellierung, danach Drainage und Leitungen für Strom und Bewässerung. Es folgen Mauern, Wege und Terrassen, dann der Oberboden. Rasen und Bepflanzung kommen zuletzt, damit sie nicht von Baumaschinen beschädigt werden. Wer in dieser Reihenfolge plant, vermeidet doppelte Arbeit.