Nach dem Sturm lagen zwei Fichten quer im Garten, eine davon auf dem Zaun. Beide wurden zerlegt, das Holz in Meterstücke geschnitten und der Zaun blieb heil.
Eine kranke Esche direkt neben dem Haus musste weg. Sie wurde in Abschnitten von oben abgetragen, weil kein Platz zum Fällen war. Den Stock hat die Firma gleich ausgefräst.
Für den Neubau mussten sechs Birken und eine Thujenreihe weichen. Die Fläche war an einem Tag frei, und das Stammholz liegt jetzt als Brennholz in unserem Schuppen.
Das hängt von der Gemeinde ab. In vielen Städten schützt eine Baumschutzverordnung Bäume ab einem bestimmten Stammumfang, dann ist eine Bewilligung nötig. Für Waldflächen gilt das Forstgesetz. Fragen Sie vorab beim Gemeindeamt nach.
Der Stumpf kann stehen bleiben, ausgefräst oder ausgegraben werden. Beim Fräsen bleiben die Wurzeln im Boden und verrotten mit der Zeit. Soll an der Stelle gebaut oder gepflanzt werden, ist Ausgraben meist besser.
Sichern Sie die Gefahrenstelle ab und rufen Sie bei akuter Gefahr die Feuerwehr (122). Machen Sie Fotos und melden Sie den Schaden Ihrer Versicherung, bevor aufgeräumt wird. Danach kann ein Betrieb den Baum zerlegen und entfernen.